5 Tipps zum Aufbau Ihres E-Mail-Verteilers

04. 2009
von Kai Fischer
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Vor der Förderer-Bindung kommt das Sammeln der E-Mail-Adressen

Das Fallbeispiel von Dag Anders Pieper zeigt: Es lohnt sich, Kunden zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Gleiches gilt für Förderer. Wie aber bekomme ich die E-Mail Adressen meiner Förderer oder anderer Interessierten?

Alte Ideen des Direktmarketings gelten nicht

Im Direktmarketing gilt fast immer: 40% des Erfolgs machen die richtigen Adressen aus. Neue Adressen für's Fundraising gibt es beim Adress-Broker. Dieser liefert aus vorhandenen Listen Adressen, die für den Spenden-Aufruf passen könnten. Nach einem Test ist man schlauer und kann - fällt er positiv aus - in größerem Umfang mit der Aussendung starten.

Mieten, kaufen, Gewinnspiele – funktioniert nicht

Was bei Briefen bisher leidlich funktionierte, klappt im Internet so gut wie gar nicht. Adressen kaufen oder mieten, sie durch Gewinnspiele bekommen oder die vielen anderen Aktionen, wie man zu neue Adressen kommen kann, haben eins gemeinsam: Spendenaufrufe verhallen ungehört im CyberSpace.

So geben Menschen Ihnen ihre E-Mail Adresse

Aber halt: Sie brauchen deshalb nicht gleich aufgeben. Was Sie brauchen sind neue Strategien und eine leicht veränderte Kommunikation. Wir haben fünf Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie die Abonnenten finden, die sich für Ihre Themen interessieren. Und die Menschen hinter diesen Adressen sind vielfach bereit, zu reagieren und auch zu spenden.

1. Nutzen Sie das Formular auf Ihrer Website

Viele neue Anmeldungen kommen nach wie vor über ihre Website. Bieten Sie die Möglichkeit, Ihren Newsletter zu abonnieren. Aber wo gehört das Formular hin? Stellen Sie es auf die Homepage und nach Möglichkeit auch auf jede andere Seite. Je einfacher Sie es den Interessenten machen, desto eher wird auch Ihr Newsletter abonniert. Deshalb muss das Formular auffallen und gesehen werden. Und fragen Sie nicht zu viele Daten ab. Auch dies schreckt viele Interessenten.

2. Werden Sie angerufen?

Jüngere Menschen, die Sie am Telefon haben, können Sie um ihre E-Mail-Adresse fragen. Sehr wahrscheinlich sind einige von ihnen froh, in Zukunft online von Ihnen zu hören. Das spart schließlich jede Menge Ressourcen und schont die Umwelt.

3. Aktualisieren Sie Ihren Verteiler per Telefon

Auch Sie können aktiv anrufen und um die E-Mail-Adresse zur Zusendung des Newsletters bitten. Sinnvoll ist aber zunächst die Selektion Ihrer Förderer und Interessenten. Denn je jünger die Angesprochenen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Angebot auf offene Ohren trifft.

4. Nutzen Sie Veranstaltungen

Auf allen Ihren Veranstaltungen können Sie Listen auslegen, in denen sich Interessenten eintragen können. Ist Ihre Veranstaltung interessant und hat Ihr Thema für die Anwesenden eine hohe Relevanz, besteht eigentlich kein Grund, Ihnen die Erlaubnis zur Zusendung von regelmäßigen E-Mails zu verweigern.

5. Bieten Sie Ihren Newsletter aktiv an

Was passiert, nachdem jemand bei Ihnen gespendet hat? Bieten Sie während des Spendens auf dem Spenden-Formular und nach Abschluss des Vorgangs Ihren Newsletter aktiv an? Wenn jemand auf Ihrer Website aktiv ist, dann sind Danke-Seiten und E-Mails ein guter Punkt, um auf Ihren Newsletter hinzuweisen. Denn schließlich besteht schon eine Beziehung, die durch Ihre Kommunikation noch intensiviert werden kann. Und wer will nicht wissen, wie seine Spende gewirkt hat?

Nicht nur die E-Mail Adresse zählt

Aber denken Sie daran: Die richtige Adresse macht nur 40% vom Erfolg aus. Am Erfolg sind ebenso die Relevanz Ihrer Inhalte (wer will schon jede Woche einen dramatischen Spendenausruf lesen) sowie Aufmachung und technische Umsetzung beteiligt. Ihre Adressen können noch so gut sein - wenn Ihre Inhalte für Ihre Leser nicht interessant sind, werden sie die längste Zeit Leser gewesen sein.

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